Springfield

Springfield

P O Box 770
Robertson 6705
Robertson
South Africa
Telefon +27 23 626 3661

Webseite: Springfield

Abrie Bruwer ist in der vierten Generation Weinfarmer und war vor noch nicht allzu langer Zeit noch damit zufrieden, Trauben und Weine an die Stellenbosch Farmers' Winery zu liefern. Als er 1995 um eine Preiserhöhung bat und abgewiesen wurde, entschloss er sich dazu, selbst Wein herzustellen. Von seinen 160 Hektar Weinbergen, die an den Ufern des Breede River liegen, sind die besten Lagen steinige Böden, auf denen die Löcher für Spalierpflöcke und Rebstöcke mit elner Stahlstange in den Boden gestoßen werden mussten. Er bewässert bei Bedarf durch Tröpfelbewässerung.

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Die Ernteerträge werden niedrig gehalten und betragen zwischen 5 und 6 Tonnen Trauben pro Hektar Land. Gepflückt wird in den kühlen Nachtstunden. Sein Prinzip ist es, die Eingriffe im Keller auf ein Minimum zu reduzieren: keine Filtration, keine Stabilisierung. Bei der Weinbereitung orientiert er sich an traditionellen französischen Methoden, auch bei der Verwendung von Eichenfässern: Die Holznote ist durchweg sanft und ergänzt die Frucht in jeder Beziehung. Und dennoch sind die meisten Weine alterungsfähig.

Seine ersten eleganten Sauvignon Blancs mit mineralischem Charakter und dem Aroma von Feigen und die dichten,

fruchtreichen Cabernets waren elne Offenbarung in Robertson, von dem man immer geglaubt hatte, dass es für diese Rebsorten nicht geeignet wäre. Und nach einem Jahr oder länger in der Flasche kam die wahre Klasse seiner Special Cuvee Sauvignon Blanc erst richtig zur Geltung.

Im Jahre 1997 zog Bruwer abermals die Aufmerksamkeit mit seinem neuen Chardonnay Methode Ancienne auf sich, diesmal durch die Verwendung von wilden Naturhefen, die auf den Schalen der frisch gepflückten, reifen Trauben natürlich vorkommen. Auch hier hat er wieder eine uralte Burgundermethode angewendet. Die Gärperiode des Weines beträgt drei Monate, anschließend wird der Wein etwa ein Jahr lang auf den Hefen in französischen Eichenfässern ausgebaut und dann sofort ohne Klärung, Filtration oder Stabilisierung in schwere Burgunderflaschen abgefüllt. Der 1997er Jahrgang, der schön in der Flasche reift, und der feine zitronige 1999er sind ein bedeutender Schritt weg von dem noch immer sehr guten Standard-Wein Wild Yeast Chardonnay, der weniger Eichenholz aufweist, aber nun ebenfalls mit wilden Naturhefen vergoren wird.

Ein erstklassiger Cabernet von einer 3 Hektar großen Parzelle wird 18 Monate lang in Eichenfässern vergoren und erst nach langer Flaschenreifung zum Verkauf freigegeben. Mit seinem typisch mlneralischen, würzigen Charakter, unterlegt mlt kräftiger Frucht, ist er einfach umwerfend.